Eine bereichernde Erfahrung für meine persönliche Entwicklung

Seit Beginn meiner Ausbildung als Pflegefachkraft war das Angebot meines Ausbildungsbetriebes, den Wahleinsatz im Ausland zu absolvieren, eines der großen Ziele, die ich verwirklichen wollte. Diese Möglichkeit ergab sich durch die Kooperation mit Vividus International. Nach einem Flyer in der Schule und einem positiven Erfahrungsbericht einer Kollegin, die ebenfalls durch Vividus International ihren Traum verwirklichen konnte, entschloss ich mich, das Angebot anzunehmen. Nach einem langen und informativen Telefonat befand ich mich schon mit den ersten kleinen Schritten auf dem Weg zu meiner großen Reise. Die Wahl des Reiselandes fiel mir leicht, da ich die Türkei, einen meiner liebsten Urlaubsorte, aus einer anderen Perspektive betrachten wollte. Im Folgenden berichte ich über meine einzigartige Erfahrung während meines Auslandspraktikums in der Türkei, genauer gesagt in Mersin.

 2. Vorbereitung und Entscheidungsfindung

Die Vorbereitung und Entscheidungsfindung für mein Auslandspraktikum waren gut organisiert und durchdacht. Nachdem ich mich für die Türkei entschieden hatte, half mir Vividus International mit umfangreichem Informationsmaterial. Ein Online-Meeting vor der Abreise bot mir die Möglichkeit, mich nicht nur über das Praktikum selbst, sondern auch über wichtige Aspekte des Aufenthalts zu informieren. Dazu gehörten Details zu Freizeitaktivitäten, Notdiensten und dem deutschen Generalkonsulat vor Ort. Diese gründliche Vorbereitung nahm mir viele Sorgen und ließ mich sicher in das Abenteuer starten.

Die Entscheidung, mein Auslandspraktikum in der Türkei zu machen, fiel mir nicht schwer. Ich wollte die Möglichkeit nutzen, ein Land, das ich bereits als Tourist geschätzt hatte, aus einer beruflichen und kulturellen Perspektive kennenzulernen. Die Türkei, speziell die Stadt Mersin, bot mir die perfekte Mischung aus professioneller Herausforderung und kulturellem Reichtum.

3. Ankunft und Integration im Krankenhaus

Das Auslandspraktikum im Bereich Gynäkologie und Geburtsmedizin in einem Krankenhaus in Mersin war eine unvergessliche und lehrreiche Erfahrung. Von Anfang an wurde ich herzlich von meinem Team und den Mitarbeitern des Krankenhauses empfangen. Da Türkisch meine zweite Muttersprache ist, fand ich schnell meinen Platz im Team und konnte von Tag zu Tag mehr dazulernen. Täglich wurden unsere Arbeitsaufgaben vor Dienstbeginn von einem Supervisor, der zuständigen Pflegefachkraft für die Schicht, zugeteilt. Der Dienstplan wurde von meinem Mentor so gestaltet, dass die meisten Dienste mit einem/r Praxisanleiter/in zusammen erfolgten und immer eine Ansprechperson vor Ort war.

 4. Arbeitsalltag im Bereich Gynäkologie und Geburtsmedizin

Die Arbeit in der Geburtsmedizin war sowohl aufregend als auch anspruchsvoll. Ich durfte an verschiedenen Aspekten der Geburtshilfe teilnehmen, angefangen von der Betreuung schwangerer Frauen bis hin zur Unterstützung bei der Geburt und der Nachversorgung in der Wochenbett-Phase. Dabei wurde ich stets von meinen Kollegen angeleitet und unterstützt, was mir ein Gefühl der Sicherheit gab. Besonders beeindruckend war die kulturelle Vielfalt im Krankenhaus. Diese Vielfalt bereicherte nicht nur meine fachliche Ausbildung, sondern erweiterte auch meinen Horizont hinsichtlich kultureller Sensibilität und interkultureller Kommunikation.

Ein typischer Arbeitstag begann mit der Zuweisung der Arbeitsaufgaben durch den Supervisor. Meine Aufgaben umfassten die Betreuung von Patientinnen, die Vorbereitung auf Geburten und die Unterstützung bei der Geburt selbst. Nach der Geburt half ich bei der Nachversorgung der Mutter und des Neugeborenen. Jede Aufgabe war eine neue Herausforderung, und die Unterstützung durch das Team gab mir stets die Sicherheit, die ich benötigte.

 5. Betreuung und Unterstützung durch Vividus International

Die Betreuung und Vorbereitung des Praktikums durch Vividus International haben meine Erwartungen übertroffen. Die Organisation bereitete uns mit umfassendem Informationsmaterial sehr gut auf den Aufenthalt vor. In der Vorbereitungsphase wurden wichtige Informationen zu Freizeitaktivitäten, Notdiensten und dem deutschen Generalkonsulat besprochen. Diese gründliche Vorbereitung half mir, mich im Land zurechtzufinden und verschiedene Perspektiven zu sehen.

Während des gesamten Praktikums konnte ich mich bei Sorgen oder Anliegen an meinen Mentor wenden, der mich von Anfang des Prozesses begleitet hat, oder sogar Vividus International kontaktieren. Die ständige Erreichbarkeit und die professionelle Betreuung gaben mir ein hohes Maß an Sicherheit und Unterstützung.

 6. Kulturelle Erfahrungen und Freizeitgestaltung

Neben meiner Arbeit im Krankenhaus hatte ich auch die Möglichkeit, die Stadt Mersin und die türkische Kultur aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Orte wie der Berlin Tempelhof-Schöneberg Park in der Nähe meiner Unterkunft boten mir Rückzugsorte bei Heimweh. Die Gastfreundschaft der Menschen vor Ort und die Vielfalt der Sehenswürdigkeiten machten meinen Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die sozialen Kontakte, die ich im Krankenhaus erworben habe, ermöglichten mir eine vielfältige Freizeitgestaltung.

In meiner Freizeit erkundete ich die Stadt und genoss die reiche türkische Kultur. Besuche in lokalen Märkten, historischen Stätten und der Austausch mit Einheimischen bereicherten mein kulturelles Verständnis und ließen mich die Türkei aus einer neuen Perspektive erleben. Besonders die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen vor Ort haben mich tief beeindruckt.

 7. Fazit und persönliche Entwicklung

Insgesamt kann ich mein Auslandspraktikum in Mersin nur als bereichernd und prägend für meine berufliche und persönliche Entwicklung beschreiben. Es hat mir nicht nur wertvolle Einblicke in die Geburtshilfe gegeben, sondern auch meine interkulturellen Kompetenzen gestärkt und mein Verständnis für die Vielfalt im Gesundheitswesen erweitert. Vor allem wurde meine Selbstständigkeit deutlich gefördert.

Durch die Kooperation mit Vividus International konnte ich eines meiner großen Ziele verwirklichen. Ich bin dankbar für diese Erfahrung und kann sie nur jedem empfehlen, der seine Ausbildung im Pflegebereich durch ein Auslandspraktikum bereichern möchte. Die Erlebnisse und Erkenntnisse, die ich während meines Praktikums in der Türkei gewonnen habe, werden mich sowohl beruflich als auch persönlich ein Leben lang begleiten

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