Samuel in Glasgow

01/2017 - 03/2017 Erasmus+ Praktikum in Glasgow

Nach einem reibungslosen Bewerbungs- und Auswahlverfahren über Vividus International, fand ich schnell den Weg nach Glasgow. Mir war nur wichtig, mein Praktikum in einem englischsprachigen Land zu verbringen. Dies dann für drei Monate zu tun, schien während meiner Ausbildung als Industriekaufmann recht lange, trotzdem gab es mit dem Einverständnis meines Betriebs und der Schule keine Probleme. So ging es schon einige Monate später auf nach Glasgow.

Die Fremde war zu Beginn nicht ganz leicht ...

In meiner ersten Woche absolvierte ich einen Intensivsprachkurs in der „English School of Glasgow" und konnte dort gleich einige Kontakte zu anderen Schülern aus völlig unterschiedlichen Ländern und Kulturen knüpfen, was für den zukünftigen Aufenthalt enorm wichtig war. Die Fremde in der Stadt war zu Beginn nicht ganz leicht, aber sehr beeindruckend. Da ich aus einem kleinen 1300 Einwohner Dorf komme, war die drittgrößte Stadt Großbritanniens mit 600.000 Einwohnern doch eine große Umstellung und eine neue Erfahrung.

schottland auslandspraktikum 5

 

schottland auslandspraktikum 3

...die Busse winkt man heran, sonst halten sie nicht.

Die schottische Kultur unterscheidet sich durchaus zu unserer deutschen und diese Kultur lernte ich durch das Leben und Arbeiten in diesem Land kennen. Die Menschen hier sind sehr freundlich und zuvorkommend, was einem Vieles erleichtern kann, sei es sowohl bei einfachen Fragen nach dem Weg, als auch bei anderen Dingen im Alltag. Die Busse winkt man heran, wie in Deutschland die Taxis, sonst halten diese nicht. Es gibt keine Bezeichnungen für die Bushaltestellen, jeder weiß wo er auszusteigen hat. Die Geschäfte haben sieben Tage die Woche geöffnet.

Mein Englisch hat sich verbessert ...

In den restlichen elf Wochen arbeitete ich in einem kleinen Café im Westen Glasgows, das recht neu eröffnet wurde. Trotzdem sind die Betriebsabläufe routiniert. Ich durfte dort mitwirken und die kaufmännischen Aufgabenfelder des Cafés erledigen, wie z. B. Kostenaufstellungen, Angebotsvergleiche oder die Betreuung der Facebook Seite. Neben dem Kennenlernen des schottischen Berufsalltags, lernte ich auch neue Menschen kennen, die mir vieles zeigen und mir behilflich sein konnten. Mein Englisch hat sich verbessert und ich komme ohne Probleme durch den Alltag und kann mich in jeder Situation verständigen, auch wenn es mir nach drei Monaten noch schwerfällt, den schottischen Akzent zu verstehen. Die Schotten haben hier gefühlt eine andere Sprache und das war hin und wieder doch recht schwierig.

 

eb schottland auslandspraktikum 2

Jeden Samstag Ausflüge, um das Land zu erkunden ...

Das Wochenende nutzte ich um Ausflüge zu unternehmen, für die unter der Woche keine Zeit war. Die Schule, die ich in der ersten Woche besuchte, organisierte jeden Samstag Ausflüge denen ich mich anschloss, um das Land zu erkunden. Ich reiste zu den bekanntesten Gegenden in Schottland: Zum Loch Ness und Loch Lomand, in die Highlands, nach Edinburgh, die Koloseumsnachbildung in Oban und anderen kleinen Städten oder Sehenswürdigkeiten.

Die drei Monate waren die ideale Zeit ...

Alles in allem bin ich sehr froh dieses Auslandspraktikum gemacht zu haben und werde dieses immer in positiver Erinnerung behalten. Die drei Monate waren die ideale Zeit, um das Land, die Kultur und die Menschen kennenzulernen.

 

tel

email

tel

email