Alina und Eleni auf Kreta (Azubinen)

03/2022 – 04/2022 Praktikum in Griechenland

Wir, Eleni (21 Jahre) und Alina (21 Jahre) hatten uns dazu entschlossen im Rahmen unserer Ausbildung als Gesundheits-und Krankenpfleger/in ein sechswöchiges Praktikum in Griechenland zu absolvieren. Es interessierte uns sehr wie Gesundheits- und Krankenpfleger/in im Ausland arbeiten, was ihre Tätigkeitsbereiche sind und ob sie sich sehr von denen in Deutschland unterscheiden. Zudem wollten wir neue Erfahrungen sammeln und über uns selbst hinauswachsen.

 

Unser Praktikum

Auf der Insel Kreta waren wir in Hersonissos stationiert. Dort war auch unser neuer Arbeitsplatz für die kommenden sechs Wochen. An unserem ersten Praktikumstag waren wir sehr aufgeregt, wir wussten nicht was uns erwartet und freuten uns auf die Zeit in Griechenland.

Zu unseren Aufgaben gehörten die Betreuung der Patienten, Blutabnahmen, Corona Rapid Tests und PCR- Tests durchzuführen, EKG´s (Elektrokardiogramms) bei den Patienten zu schreiben und ihre Vitalzeichen zu messen. In der Ambulanz die 24 Stunden geöffnet hat, arbeiten Ärzte die in verschiedenen Fachbereichen spezialisiert sind (Pädiatrie, Orthopädie, Kardiologie und Allgemeinmedizin). Außerdem besitzt die Ambulanz einen Röntgenbereich und zwei Rettungswagen.

Unser Praktikumsort war 40 min. mit dem Bus von unserer Unterkunft in Heraklion entfernt. Morgens sind wir mit dem Bus gefahren und nachmittags hat uns meistens ein sehr netter Arbeitskollege nach Heraklion gefahren.

 

 

 

Griechenland vs. Deutschland

Die Hygiene dort hat uns am ersten Tag etwas schockiert. Die sterilen Verhältnisse in Griechenland sind nicht vergleichbar mit denen die es in Deutschland gibt. Material was in Deutschland als ,,Einmal-Material'' benutzt und danach verworfen wird, wird dort sterilisiert und erneut verwendet. Viele Instrumente waren dreckig und gerostet.

Es gibt in Griechenland ein höheres hierarchisches Denken was sich in der Art und Weise des Arbeitens widerspiegelte. Arbeiten, was wir so aus Deutschland nicht kannten. Es gibt eine Rangordnung zwischen Ärzte und den Krankenpflegern. Es wurde teilweise respektlos und herablassend von den Ärzten zu den Krankenpflegern gesprochen. In den einzelnen Berufsgruppen und in den Pausen wurde freundlich miteinander umgegangen. Die Ärzte waren sehr freundlich zu uns und uns wurde mehrmals angeboten sich bei Fragen bei ihnen zu erkundigen.

 

Fazit

Wir waren sehr traurig als unser letzter Arbeitstag anbrach und uns bewusst wurde, dass es bald nach Hause gehen würde. Die sechs Wochen dort haben uns sehr gefallen, wir haben Erfahrungen gesammelt, sind teilweise an unsere Grenzen gekommen, als es um die Hygiene ging. Wir sind glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben und würden es immer wieder tun!

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