Janne in Kópavogur  (Ausgebildete Fachinformatikerin)

03/2021 - 06/2021 Erasmus+ Praktikum in Island

Ich habe beschlossen, ein Auslandspraktikum zu machen, da ich praktische Erfahrung im Ausland sammeln wollte und meine berufsbezogenen Englischkenntnisse verbessern wollte. Speziell Island hat mich auf Grund der Natur und allgemein der nordischen Arbeitskultur interessiert.

 

Mein Praktikumsplatz

Die Organisation des Praktikums und der Unterkunft hat problemlos funktioniert. Mein Praktikumsplatz war in einer IT-Firma, die hauptsächlich Websites entwickelt. Mit meinen Kollegen vor Ort hatte ich schon vor Beginn des Praktikums Kontakt aufgenommen, sodass ich schon während meiner einwöchigen Quarantäne viel Unterstützung von ihnen bekommen habe. Für die drei Monate Praktikum wurde ich einem festen Projekt zugeteilt. Dort konnte ich am Design der Website mitarbeiten, am Backend, der Datenbank und der Schnittstelle zur Datenbank. Somit hatte ich mit einem Projekt sehr viele Facetten der Programmierung abgedeckt und habe verschiedene Programmiersprachen kennengelernt.

praktikum in island

 

Meine Kollegen waren sehr hilfsbereit und haben mich nicht nur bei Fragen zur Arbeit sondern auch bei anderen Dingen unterstützt. So habe ich immer viele Tipps für meine Freizeitgestaltung von ihnen bekommen und insgesamt viel über ihr Land und die Kultur erfahren. Außerdem wurde ich auch zu Aktivitäten nach der Arbeit eingeladen, wie z.B. für den in Island sehr beliebten Sport Disc Golf.

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Meine Unterkunft und Freizeit

Gewohnt habe ich in einer 5er WG zusammen mit 4 Erasmus- Studenten. Über meine Mitbewohner habe ich dann noch viele andere Studenten kennengelernt, mit denen ich einiges an den Wochenenden unternommen habe. Für ein paar Ausflüge haben wir uns ein Auto gemietet und haben weiter entfernte Ecken von Island entdeckt, wie den Norden, die Ostfjorde. Am beeindruckensten war aber neben der Wasserfälle und den Canyons, der aktive Vulkan, dessen Ausbruch etwa zwei Wochen nach meiner Ankunft begonnen hat. Insgesamt dreimal bin ich zum Vulkan gewandert und es war jedes Mal wieder unglaublich. Aber auch in Reykjavík gab es viel zu entdecken. Vor allem in Skógafoss haben wir die typisch isländischen Besuche in den dortigen Schwimmbädern genossen. Und auch die Mitternachtssonne im Juni konnte man sehr gut vom Hafen aus beobachten.

 

praktikum in island

 

 

Die Sprache

Die Kommunikation mit den Studenten war komplett auf Englisch. Auch mit meinen Kollegen habe ich Englisch gesprochen. Untereinander haben sie allerdings isländisch gesprochen, weshalb ich einige Wörter und Sätze aufschnappen konnte. Nach den ersten Wochen haben meine Kollegen dann auch versucht mir etwas isländisch beizubringen, was mir dann in einigen Alltagssituationen weitergeholfen hat. Aber man kommt auf jeden Fall mit Englisch sehr gut zurecht, da eigentlich fast jeder in Island gutes Englisch spricht.

 

praktikum in island

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Mein Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Island ein unglaublich schönes Land ist, in dem es viel zu entdecken gibt und wo selbst ein paar Minuten Fahrt aus Reykjavík heraus schon reichen, um beeindruckende Lavafelder und Wasserfälle zu finden. Außerdem habe ich die Isländer als extrem freundliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Es ist ein sehr modernes Land, das auch als Fachinformatiker:in interessant ist. Ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen, egal ob nur für einen Urlaub, ein Studium oder um dort zu arbeiten.

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