Rebecca in Cork (Auszubildende Industriekauffrau)

07/2018 - 08/2018 Erasmus+ Praktikum in Irland

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Industriekauffrau mit der Zusatzqualifikation „EU-Kompetenz“ musste ich ein 6wöchiges Auslandspraktikum machen. Dieses Praktikum sollte meine Fremdsprachenkenntnisse verbessern und meinen Arbeitshorizont erweitern. Da mich Irland von der Landschaft und der Mentalität her schon immer interessiert hat, musste die Wahl früher oder später auf Irland fallen. Jetzt hatte ich die Wahl zwischen Dublin und Cork.
Da ich aber kein Großstadtkind bin, fiel hier die Wahl auf das etwas kleinere Cork.

Die Unterkunft im „Studentenwohnheim“

Die 6 Wochen in Irland habe ich in einer Art Studentenwohnheim verbracht. Dieses Gelände umfasste mehrere einzelne Gebäude die jeweils in ca. 4 Apartments unterteilt sind. In jedem Apartment haben bis zu 8 Personen Platz und teilen sich die Gemeinschaftswohnküche. Das Zimmer war mit Küchenutensilien ausgestattet und zweckmäßig eingerichtet, sowie der Rest des Apartments. Ein sehr angenehmer Luxus war das Hallenbad und Fitnessstudio auf dem Gelände sowie die Räumlichkeit zum Wäsche waschen und trocknen. Somit musste man nicht Massen an Bekleidung mitbringen und konnte regelmäßig frische Sachen anziehen.

 

Die Anreise und der erste Eindruck

Die Anreise fand am Sonntag statt und verlief angenehm und problemlos. Vom Flughafen Köln-Bonn ging es direkt nach Dublin. Nach fast zwei Stunden Flug stand nur noch eine 3 ½ Stunden Busfahrt mit dem Aircoach zwischen mir und der Ankunft in Cork und somit auch dem ersten Treffen mit Margaret von der Partnerorganisation in Irland. Die Begrüßung in Cork war sehr herzlich. Mit Margaret zusammen fuhr ich zu meiner Unterkunft, wo sie mit mir zusammen das Apartment besichtigte und mir die Schlüsselkarte und meinen Zimmerschlüssel übergab. Am nächsten Tag gab es ein Meeting mit der Partnerorganisation. Hierbei wurden die letzten Dokumente bearbeitet und im Anschluss wurde ich zum Vorstellungsgespräch begleitet. Dies war sehr hilfreich, da der Akzent doch sehr ungewohnt und schwer zu verstehen war.

Mein Arbeitstag in Cork

Mein erster Arbeitstag begann um 9:30 und endete gegen 14:00. Im Laufe der Zeit normalisierte sich meine Arbeitszeit, sodass ich von 9:00 bis 17:00 am Arbeiten war. Ich arbeitete hauptsächlich an der Rezeption meines Praktikumsbetriebes und unterstützte die Personalabteilung bei der Suche nach neuen Mitarbeitern. Diese Arbeit unterschied sich sehr im Vergleich zu der Arbeit in meinem Ausbildungsbetrieb, aber es sind auch unterschiedliche Branchen. Die Atmosphäre war sehr angenehm und die Kollegen und Kolleginnen waren sehr offen und freundlich. Sehr schön waren die freie Pausengestaltung und der Luxus des kostenlosen Frühstücks und Mittagessen.

Mein Fazit

Am Anfang des Praktikums dachte ich, dass die Zeit nie vergehen wird, da dies mein erster längerer Aufenthalt alleine in einem anderen Land war. Doch ich bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Man sammelt sehr viele Eindrücke und entwickelt sich persönlich auf eine Art weiter, die wohlmöglich in der Heimat nicht in dem Rahmen möglich ist. Man lernt neue Menschen, andere Kulturen und Lebensweisen kennen und kann dies für die eigene Zukunft nutzen.
Ich empfehle ein Praktikum im Ausland jedem weiter und ein Aufenthalt in Irland bringt einem die Natur und eine entspannte Lebensweise wieder näher.

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