Ludwig in Innsbruck (Auszubildender Operationstechnischer Assistent)

06/2018 - 08/2018 Erasmus+ Praktikum in Österreich

Ich bin Ludwig, 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten im Unfallkrankenhaus Berlin. Als ich von Vividus und der Förderung von der Europäischen Union bei einer Veranstaltung in meiner Berufsschule gehört habe, wollte ich dieses Praktikum unbedingt machen. Für mich stand von vornherein fest, dass ich nach Österreich wollte. Meine Priorität war nicht meine Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen, sondern das Land so kennen zu lernen, um danach mit Sicherheit sagen zu können: „Hier will ich bleiben, leben und arbeiten!“.

Vorbereitung

Vividus war von Anfang an bei der Planung des Einsatzes mit dabei und hat mich bei jedem der Schritte begleitet. Wichtig ist, dass man rechtzeitig damit anfängt, weil oft noch viele Unterlagen hin und her geschickt werden müssen. Nachdem der Praktikumsplatz sicher ist, kümmert man sich als nächstes um eine Unterkunft vor Ort. Bevor es dann endlich los geht nimmt man noch an einem Vorbereitungsseminar von Vividus teil. Dort werden alle letzten Fragen beantwortet und danach kann es schon ins losgehen.

Klinikalltag

Für mich ging es dann per Auto nach Innsbruck. Der Praktikumsplatz, die Tirol Klinik Innsbruck, war in unmittelbarer Nähe zu meiner Unterkunft. Gleich am ersten Tag ging der Klinikalltag im OP auch schon los und ich konnte mich direkt steril waschen, ankleiden und einen Eingriff instrumentieren. Bei den Operationen war ich nie alleine und hatte immer eine erfahrene Schwester bei mir, die mich sehr gut angeleitet hat. Das fachliche Spektrum der Klinik war viel größer als das meines Ausbildungshauses in Berlin.

 

So habe ich unzählige Möglichkeiten bekommen, die ich sonst nie hatte oder haben können. So waren es zum Beispiel Operationstechniken, die ich bisher noch nie gesehen habe oder komplizierte oder lange Eingriffe, die ich instrumentieren durfte. Das Vertrauen und das Engagement aller Mitarbeiter der Klinik war sehr groß. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und von Anfang an behandelt als wäre ich ein Auszubildender aus dem eigenen Betrieb.

Fazit

Zwischenzeitlich schreibt man Vividus regelmäßig einen Bericht, wie es läuft und was man im Praktikumsalltag alles gemacht hat. Die sechs Wochen gingen dann leider viel zu schnell vorbei. Dabei bietet einem die Stadt unzählige Möglichkeiten die Freizeit zu genießen. Die Natur ist atemberaubend und man sollte alles nutzen, was einem zur Verfügung steht. Man lernt in dieser Zeit nicht nur viel über seinen Beruf, sondern auch viel über sich selbst und sieht außerdem mal eine ganz andere Seite des Landes, in dem man für diesen Zeitraum wirklich lebt und arbeitet und ganz viel lernt!

tel

email

tel

email