Hanna in Sevilla / Spanien (ausgebildete Europasekretärin)

07/2018 - 09/2018 Erasmus+ Praktikum in Sevilla

Als meine Ausbildung zur Europasekretärin langsam dem Ende zuging, ich mir noch nicht sicher war, welchen Weg ich im Anschluss gehen wollte und ich sowieso schon länger mit dem Gedanken gespielt hatte, eine Zeit im Ausland zu verbringen, habe ich durch eine Arbeitskollegin von Vividus International erfahren. Schon wenige Monate später hatte ich die Möglichkeit, ein zweimonatiges Praktikum als Rezeptionistin in einem Designhotel in Sevilla zu machen.

Mein Praktikumsplatz

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich gleich sehr herzlich aufgenommen und durch die offene Art der Sevillaner herrschte im gesamten Hotel eine familiäre Arbeitsatmosphäre. Im Laufe meines Praktikums habe ich unter anderem gelernt, die Gäste zu empfangen und zu verabschieden (Check-In/Check-Out), Reservierungen zu bearbeiten, Fragen der Gäste zu beantworten sowie Informationen über das Hotel und die Umgebung weiterzugeben. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Mitarbeiter sehr frei und auf ihre Weise arbeiten konnten und es im Vergleich zu deutschen Unternehmen nur wenige „Vorschriften“ gab.

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Unterbringung

Untergebracht war ich in einer WG, in der ich im ersten Monat zusammen mit einer Freundin aus der Ausbildung gewohnt habe, die zur gleichen Zeit ein Praktikum in Sevilla gemacht hat. Wir haben sehr viel zusammen unternommen und konnten uns immer gegenseitig unterstützen. Nach ihrer Abreise wohnte ich dann allerdings allein dort, was aber nur halb so schlimm war, da ich sowieso viel unterwegs war und in der Zwischenzeit auch weitere Kontakte knüpfen konnte.

 

Freizeitaktivitäten

In meiner Freizeit habe ich sehr viel unternommen. Sevilla ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die mich vor allem durch ihre Vielfältigkeit beeindruckt hat. Abgesehen von den bekannten Sehenswürdigkeiten lohnt sich vor allem ein Spaziergang durch die kleinen Gassen der Altstadt sowie entlang des Flusses Guadalquivir, der von einigen Parks umgeben ist und Möglichkeit zum Abschalten bietet. Natürlich gibt es in Sevilla auch unzählige Tapas Bars, in denen man schon für wenig Geld sehr lecker essen kann (gerade Getränke sind dort vergleichsweise sehr günstig). Wer auch andere andalusische Städte wie Córdoba, Granada oder Cádiz besuchen möchte, dem kann ich nur die App Blablacar für Mitfahrgelegenheiten empfehlen, da man so nicht nur günstig und schnell von A nach B kommt, sondern auch gleichzeitig neue Leute kennenlernt.

Größte Herausforderung

Eine der größten Herausforderungen war für mich die Sprache, da im Süden Spaniens sehr schnell gesprochen und beispielsweise das S meist nicht ausgesprochen wird. Im Laufe der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt, wobei mir vor allem auch der Kontakt zu Einheimischen in meiner Freizeit geholfen hat. Wer nach Sevilla gehen möchte, sollte sich außerdem darüber im Klaren sein, dass die Sommermonate sehr heiß sind und oft Temperaturen von weit über 40 Grad herrschen. Darüber wurde ich natürlich schon im Voraus informiert, aber ich bin froh, dass ich mich davon nicht habe abhalten lassen, da der Sommer in diesem Jahr recht mild war.

 

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Mein Fazit

Insgesamt nehme ich ausschließlich positive Erfahrungen aus meiner Zeit in Sevilla mit und habe mich nicht nur sprachlich, sondern vor allem auch persönlich weiterentwickelt. Durch die Organisation und Unterstützung von Vividus International lief das Praktikum sehr unkompliziert ab. Deshalb kann ich nur jedem den Rat geben, mutig genug zu sein, sich so eine Lebenserfahrung nicht entgehen zu lassen und den Schritt ins Ausland zu wagen.

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